Bereits während dem Studium an der FH für Gestaltung Mannheim Der Anspruch, den ich selbst an meine Arbeiten stelle, ist der, möglichst nie den einfachsten Weg zu gehen, sondern eine Lösung anzustreben, die dem Endverbraucher die jeweilige Botschaft mit Charme und Tiefsinn vermittelt. Für mich ist Werbung bzw. Grafik-Design ein großer Bestandteil unserer Kultur, uns es gibt nichts tödlicheres als eine Kultur, die stagniert und sich nicht weiterentwickelt. Deshalb ist es mir wichtig, nicht nur ein paar Bildchen zusammenzuklatschen und mit einer Headline zu versehen, optimalerweise soll der Betrachter ein sinnliches Erlebnis haben. Sei es über die Augen, die Ohren oder den Spürsinn. Denn was man erlebt bleibt meiner Meinung nach viel eher im Gedächtnis, als das, was einem üblicherweise vorgegaukelt wird. Zum Schriftdesign bin ich gekommen, wie wohl die meisten, die sich in diesem Metier be- wegen - indem ich die Schriftzüge meiner Lieblingsbands auf die Schulbank gekritzelt habe. Seitdem habe ich eine Affinität zu Buchstaben und Schrift, die sich im Studium - gegen den Widerstand einiger Professoren - insofern weiterentwickelt hat, daß ich zu der Erkenntnis gelangte, es gibt zwei Arten von Schrift: die eine, die man lesen kann, die andere zum Spielen [frei nach der Devise: Buchstaben sind sowieso nur abstrakte Gebilde, die zufälli- gerweise eine immense Bedeutung haben. Warum sie also nicht weiter abstrahieren.] Dennoch dauerte es einige Zeit bis ich meine ersten Schriften gestaltete, und diese schickte ich zum 2. ITDC von Linotype Library und PAGE. Witzigerweise gewann auch noch eine davon [Linotype seven] den zweiten Platz in der Kategorie "Fun".
Angriff genommen. Vielleicht einige Experimente entwickeln. Hauptsächlich aber werde ich mich darauf konzentrieren eine gute und frische Gestaltung zu machen und etwas Kreatives zu unserer Kulturlandschaft beizutragen.
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